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2 octobre 2011 7 02 /10 /octobre /2011 19:57

Die Welt ist nicht heute erschaffen worden und wird morgen auch nicht untergehen. Vor sehr langer Zeit unterhielten die Menschen und die wilden Tiere gegenseitige Beziehungen. Zwischen ihnen gab es damals freundschaftliche und brüderliche Bande.  

 

In einem Jahr hatten die Tiere eine sehr schlechte Ernte. Sie hatten all ihre Bäume gefällt, und deswegen war der Regen bei ihnen ausgeblieben.

 

Dununba kumata 1 internet


Die Menschen aber hatten ihre Bäume gepflegt und die Abholzung ihres Waldes verhindert. Dank üppiger Regenfälle hatten sie eine reiche Ernte.

 

Dununba kumata 2 internet

 

Ein Hase namens Diasson litt ganz furchtbar. Die Hungersnot hatte die wilden Tiere so stark getroffen, dass diese nicht mehr wussten, was sie tun sollten. Sie waren am Ende ihrer Kräfte und verhungerten, einer nach dem anderen.

Dununba kumata 3 internetDoch Hasen sind schlau, das weiß jeder. So kam es, dass Diasson eines Tages zu seiner Nachbarin der Ratte ging und ihr sagte:

„Ratte, meine Freundin, ein alter Mann stirbt genau an jenem Tag, an dem in ihm seine List versiegt. Wenn wir keinen Ausweg finden, wird uns die Hungersnot geradewegs ins Dorf der weißen Knochen führen.“

„Großer Bruder Diasson, ich stehe Tag und Nacht an deiner Seite“, antwortete die Ratte. 

„Ausgezeichnet!“, erwiderte der Hase. „Schau dir diese Trommel an. Wenn wir es schaffen uns zu verstehen, können wir essen, so viel wir wollen.“

„Hase, großer Bruder, erkläre mir das schnell, denn zu lange Trödeln bringt Unglück“, entgegnete ihm die Ratte.

„Unten an der Trommel gibt es ein kleines Loch. Dort hindurch sollst du in sie hineinschlüpfen und in ihrem Inneren bleiben. Dann begeben wir beide uns in das Dorf der Menschen. Ihnen werde ich mich als Musikant vorstellen, der gekommen ist, um sie zu unterhalten. Ich werde ihnen sagen, meine Trommel sei eine sprechende Trommel. Daraufhin werden uns die Einwohner des Dorfes alle möglichen Speisen anbieten. Bevor wir unsere Vorstellung beginnen, werden wir es uns ordentlich schmecken lassen. Wie es weitergeht, kannst du dir bestimmt schon denken!“

 „Aber sicher!“, rief die Ratte entzückt aus. „Jedes Mal, wenn du singst, werde ich das Lied aus meinem Versteck wiederholen. Dann werden alle glauben, deine Trommel würde sprechen.“

„Stimmt genau, du hast es goldrichtig verstanden!“, sprach Diasson.

 

Gesagt, getan. Die Ratte schlüpfte durch das Loch in die Trommel und kauerte sich.

 

Dununba kumata 4 internet

 

Der Hase stimmte sein Lied an und die Ratte sang mit ihm im Chor. Sie übten so lange, bis sie sich für ihren Auftritt bereit fühlten. Dann nahm Diasson seine Wundertrommel und ging in das nächstgelegene Dorf.

 

Am Eingang des Dorfes angekommen, stieß er auf eine Gruppe von Frauen, die gerade Wasser aus einem großen Brunnen schöpften. Als sie den Hasen mit seiner Trommel erblickten, waren sie sprachlos. Schließlich rief eine von ihnen: „Das ist ja nicht zu fassen! Ein Hase, der Trommel spielt!“

Der Musikant erwiderte ihr: „Das Außergewöhnlichste habt ihr ja noch gar nicht gesehen: Meine Trommel kann nämlich sprechen! Wenn die Nacht angebrochen ist, werdet ihr all das erleben. Doch bringt mich zunächst einmal zum Dorfchef!“.

Eine der Frauen willigte ein, ihn bis zum Haus des Dorfchefs zu begleiten.

Als der Hase vor dessen Vorzimmer angekommen war, begrüßte er ihn: „Guten Tag, verehrter Dorfchef!“

Ohne den Kopf zu heben, erwiderte der alte Mann: „Sei willkommen! Das Laufen fällt mir schwer.“

Dununba kumata 5 internetDer Hase betrat das Vorzimmer, und als der Dorfchef ihn erblickte, sprang dieser auf und rief: „Täuschen mich meine Augen oder irrt sich mein Verstand?“

 

„Werter Dorfchef, deine Augen zeigen dir die Wahrheit und auch dein Verstand ist in bester Ordnung. Ich bin mit meiner Trommel in dein Dorf gekommen, um deine friedliebende Bevölkerung zu unterhalten.“

„Wer lange lebt, der sieht und hört so manches. Aber ein Hase mit einer Trommel?!“, wunderte sich der Alte.

Der Hase antwortete: „Daran ist doch nichts Erstaunliches. Obendrein ist die Trommel, die ich hier bei mir habe, eine sprechende Trommel“.

Der Dorfchef erhob seine Stimme und sprach mit weit geöffneten Augen: „Übertreibst du nicht ein wenig, Kleiner? Wenn du hier Lügen verbreitest und mein ganzes Dorf in Unruhe versetzt, bist du ein toter Hase!“.

 

Diasson war sich seiner Sache so sicher, dass ihn diese furchtbare Drohung nicht schreckte.

 

Ein Bote wurde alsbald in alle Familien des Dorfes gesandt, um die Ankunft des fremden Künstlers zu verkünden. Die Nachricht von der Wundertrommel verbreitete sich wie ein Lauffeuer im ganzen Dorf. Danach sprach man nur noch über die berühmte Trommel von Diasson. Alle warteten ganz ungeduldig auf den Anbruch der Nacht.

 

Zur damaligen Zeit gebot es die Tradition einen fremden Künstler, der zur Unterhaltung der Bewohner gekommen war, zu verköstigen. Und so brachte jede Familie dem Musikanten eine Vielzahl köstlicher Speisen. Sobald der Hase allein in seinem Quartier war, sagte er der Ratte, sie solle aus der Trommel zum gemeinsamen Essen herauskommen. Beide ließen es sich schmecken. Danach nahm die Ratte wieder ihren Platz in der Trommel ein.

 

Dununba kumata 6 internet

 

Genau so hat es sich zugetragen! So sollte es sich abspielen! Und jeder weiß, dass es sich so gehört.

 

Bereits am Nachmittag hatten die Jungen und Mädchen den Dorfplatz blitzblank gefegt. Die jüngeren Kinder hatten Zweige und trockenes Stroh zusammengetragen. Die Frauen hatten sich beim Kochen so beeilt, dass sie mit der Zubereitung des Abendessens schon lange vor dem Sonnenuntergang fertig waren. Im Dorf redeten alle nur noch von der Trommel des Hasen. Die Menschen haben es immer eilig, wenn es um etwas Angenehmes geht. Die Bambara jedenfalls sagen: Wenn der Zeitpunkt erst einmal feststeht, dann dauert es nicht lange, bis er da ist.

 

Die Nacht brach herein und alle waren mit dem Essen fertig. Dann sandte der Dorfchef einen Boten, um Diasson mitzuteilen, dass das Fest jetzt beginnen könne.

Der Dorfplatz war brechend voll: Jung und Alt, Mädchen und Jungen, alle waren schon da. Die Jäger standen aufgereiht mit ihren geladenen Gewehren und die Jungen hatten ihre Pfeile und Bogen dabei. Jede Frau hielt einen schweren Stößel in den Händen. Der Dorfchef hatte angeordnet den Hasen zu töten, wenn dieser seine Trommel nicht zum Sprechen bringen würde.

 

Da kam der Hase mit seiner Trommel und die Menschenmenge machte ihm den Weg in die Mitte des Platzes frei.

 

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Auf Geheiß der Alten warfen die Kinder noch mehr Zweige und Stroh ins Feuer, damit es heller wurde. Diasson hängte seine Trommel um den Hals, begann zu trommeln und sang:

„Mein Tonkou-tonkou-bara, das hier ist mein Tonkou-tonkou-bara. Wenn meine Trommel nicht spricht, mögen mich die Einwohner enthaupten.“

 

Kaum hatte er seinen Text beendet, da sang die Ratte im Innern der Trommel: „Ting! King-Ndio! Dies ist die Stimme der Trommel. Ting! King-Ndio! Dies ist die Stimme der Trommel.“

 

Die Menschen jubelten und staunten, so etwas Wundersames hatten sie noch nie erlebt.

 

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Der Dorfchef bat den Musikanten doch länger bei ihnen zu bleiben, denn eine einzige Vorstellung wäre den Bewohnern zu wenig. Ganze drei Nächte verbrachten der Hase und seine Gefährtin im Dorf. Vor jedem ihrer Auftritte aßen sie Fleisch und Kuskus im Überfluss. Danach gingen sie fort in ein anderes Dorf, welches den Musikanten schon mit Ungeduld erwartete.

 

 

Dununba kumata 9 internetDie Hyäne, die von dem Einfall des Hasen erfahren hatte, machte sich daran eine Eidechse zu fangen, die sie schließlich auch erwischte. Sie steckte das Kriechtier in ihre eigene Trommel, ohne diesem allerdings auch nur ein Wort zu sagen, und machte sich auf den Weg in ein Dorf. Die Hyäne ließ sich zum Dorfchef bringen und sagte ihm:

„Sag deinem Volk geschwind, es möge mir Fleisch, Kuskus, Reis, Brei und andere köstliche Speisen bringen. Heute Abend werde ich euch unterhalten: Meine Trommel spricht.“

 

Dununba kumata 10 internet

 

Die Dorfbewohner bereiteten alle möglichen Arten von Speisen zu und brachten sie der Hyäne. Diese fraß alles auf, während sie die Eidechse im Innern der Trommel gefangen hielt. Das Kriechtier konnte durch das Loch nur zusehen, wie sich die Hyäne mit dem leckeren Essen vollstopfte.

 

Dununba kumata 11 internet

 

Als es dunkel geworden war, ließ der Dorfchef die Hyäne rufen, damit diese ihre Vorstellung beginne. Der Dorfplatz war schon reichlich von Männern, Frauen, Jungen und Alten bevölkert, die alle mit Gewehren, Lanzen oder Stöcken bewaffnet waren. Alle waren sich einig: Wenn die Trommel der Hyäne nicht sprechen würde, dann würden sie die Hyäne umbringen.

Die Trommlerin begab sich in die Mitte des Platzes, spielte und sang:

“Das hier ist mein Tonkou-tonkou-bara, mein Tonkou-tonkou-bara. Sollte meine Trommel nicht sprechen, mögen mich die Einwohner enthaupten.“

 

Die verärgerte Eidechse blieb stumm.

Die Hyäne sagte: „Habt bitte etwas Geduld. Ich habe vergessen, meine Trommel mit Zaubersprüchen zu versehen. Ohne diese kann sie nicht sprechen.“

 

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Man erlaubte ihr das Zauberritual vor der versammelten Menge durchzuführen. Durch die Öffnung sprach sie ganz leise zur Eidechse: „Wenn du nicht singst, werden wir alle beide sterben!“

 

Die Eidechse entgegnete ihr: „Ich werde niemals singen, denn mit leerem Magen kann man gar nichts machen. Ob die Dorfleute mich nun hier töten oder mich am Leben lassen, die Hungersnot wird mich ohnehin umbringen. Löse dein Problem alleine, denn du selbst hast dich in diese Lage gebracht!“

 

Daraufhin warf die Hyäne die Trommel auf die Erde und versuchte mit großen Sprüngen durch die Menge zu flüchten. Doch die Dorfbewohner standen schon bereit, sie stürzten auf die Hyäne und schlugen sie zu Tode. Die Trommel aber zerbrach in der Nähe eines Loches, in das die Eidechse unbeobachtet hineinhuschen konnte.

 

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Meine Geschwister! Mann sollte nie auf den Markt gehen, bloß weil die Nebenfrau dort hingeht. Wenn man jemanden nachmacht, kann das tödlich enden.

 

Die Bambara sagen: „Wer den Strick des Betrugs zu sehr um sich herum schwingt, verfängt sich mit dem eigenen Hals in ihm.“

 

 

Oumar Nianankoro Diarra, Antoine Fenayon und die Kinder der Schule von Fassa

Übersetzung ins Deutsche : Tim Hentschel

 

 

Ce conte est une traduction du conte bambara "Dununba kumata", raconté par les élèves du village de Fassa (Mali) et mis par écrit par Oumar Nianankoro Diarra et Antoine Fenayon. La traduction en français, "Le tam-tam qui parle", a également été faite par Oumar Nianankoro Diarra et Antoine Fenayon.

La traduction en allemand a d'abord été faite pas les enseignants d'allemand du lycée de Kolokani, Makan Coulibaly et Boubacar Sidiki Diakité, puis revue par Tim Hentschel.


Ce conte a été recueilli dans le cadre du projet "Contes de Fassa" mené par l'association Donniyakadi.

Les dessins ont été réalisés par les enfants du village de Fassa lors d'ateliers organisés en juin 2010 par Donniyakadi et les enseignants de l'école primaire du village. Ces ateliers étaient encadrés par Karim Diallo, illustrateur venu de Bamako, et Armelle Genevois, membre de Donniyakadi


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1 octobre 2011 6 01 /10 /octobre /2011 13:08

Es war einmal ein Mann, der hieß Kelenako. Er war wohlhabend, denn er besaß viele Ziegen, Kühe, Schafe und Esel. Außerdem hatte er einen schier unerschöpflichen Vorrat an Nahrungsmitteln, so viele, dass er selbst nicht wusste, was er damit anstellen sollte.

 

Juguya sara 1 internetDieser Mann hatte nur eine einzige Schwester. Sie hieß Lafili und lebte verheiratet in einem Dorf namens Nianibougou. Lafili und ihr Mann waren elendig und konnten ihren Kindern manchmal nichts zu essen geben.

Eines Tages verließ sie zusammen mit ihrem jüngsten Sohn das Dorf, um zu ihrem Bruder zu gehen und ihn um ein bisschen Hirse zu bitten. Seit drei Tagen hatten sie fast gar nichts gegessen.

 

Vier Tage lang war die Schwester zu Fuß unterwegs, ehe sie das Dorf ihres älteren Bruders erreichte. Nach der üblichen Begrüßung erklärte sie ihm ihre Lage:

„Großer Bruder Kelenako! Ich bin heute zu dir gekommen, und glaube mir, es ist mir nicht angenehm, deswegen hier zu sein. Es geht mir nicht gut. Ich habe nichts mehr, was ich meinen Kindern zu essen geben könnte. Ob man nun Feuerholz findet oder auch nicht, ein jeder weiß, dass man es im Busch suchen muss. Wenn die Augen sich in ihren Augenhöhlen drehen, dann suchen sie doch immer nach einem vertrauten Gesicht. Außerdem liegt es näher von seiner eigenen Kuh aufgeschlitzt zu werden, als von der eines Unbekannten. Ich bin gekommen, um dich um ein wenig Hirsekorn zu bitten.“

 

Juguya sara 2 bis internet

 

Als Kelenako diese Worte vernahm, wurden seine Augen so rot wie Blut. Er antwortete:

„Lafili, es ist ganz normal, dass du hierher gekommen bist. Du hast mir deine Sorgen erklärt. Was aber meine eigenen Sorgen angeht, sie sind mir völlig unerklärlich. Bei mir gibt es kein einziges Hirsekorn, wie klein es auch sei! Die vergangene Nacht hatten unsere Mägen nichts zu tun. Groll mir nicht, denn ich kann dir wirklich nicht helfen! Du solltest dich hier nicht länger aufhalten. Steh auf und kehre nach Hause zurück, bevor die Sonne untergeht!“

 

Juguya sara 3 internet


Traurigen Herzens ging Lafili mit ihrem Kind zurück.

 

Gleich nachdem seine Schwester fort war, stand Kelenako auf. Er platzte vor Lachen. Er lachte laut, so sehr, dass ihm die Tränen kamen. Er näherte sich seinen Getreidespeichern, die voll mit Hirse waren und rief:

„Ich bin Kelenako! Was bin ich glücklich! Ein Getreidespeicher, zwei Getreidespeicher, drei Getreidespeicher, vier Getreidespeicher, fünf Getreidespeicher - unmöglich, sie alle zu zählen! Sie sind randvoll mit guten Hirsekörnern und gehören mir ganz alleine! Gesegnet bin ich! Ich habe heute genügend davon und werde für alle Zeit genügend haben. Meine Schwester wollte nur ein kleines bisschen von meiner Hirse, ich aber habe ihr geschworen kein einziges Korn zu besitzen. Ich habe sie angelogen und sie hat es mir geglaubt, das bereitet mir eine diebische Freude! Ich liebe es einfach zu anderen gemein zu sein. Um richtig gemein zu sein, muss man bei den eigenen Verwandten anfangen! Wenn man das schafft, dann fällt es einem bei fremden Leuten umso leichter. Wer vor den Augen aller einen Toten ohrfeigt, ist von den Lebenden gefürchtet.“

 

Bei diesen Worten schlich er zwischen seinen Getreidespeichern hindurch und lachte immer wieder laut auf. Während er so umherspazierte, hielt er eine Lobrede auf die Bosheit.

Plötzlich aber fühlte er einen heftigen Schmerz an seiner Wirbelsäule. Es schien ihm, als würde sich sein ganzer Körper allmählich auseinanderziehen. Gleich darauf bemerkte er, dass seine Beine länger wurden. Der Schmerz breitete sich über alle Teile seines Körpers aus und wurde unerträglich. Er stieß einen furchtbaren Schrei aus, woraufhin sich seine ganze Familie um ihn herum versammelte.

Vor den Augen seiner Frauen und Kinder verwandelte sich Kelenako in eine dicke Schlange. Sein Kopf aber blieb verschont.

 

Daraufhin sprach er zu seiner Familie:

„Versteckt mich in meinem Schlafzimmer! Tut alles, damit die Leute nicht wissen, was ich geworden bin! Was ist geschehen? Ich werde es euch sagen: Meine jüngere Schwester ist soeben fort gegangen. Sie hatte mich um Hirse angefleht und ich habe ihr gesagt, ich hätte nichts und habe sie weggejagt. Meine Kinder, ich rate euch allen niemals mehr gemein zu einer von euren Schwestern zu sein.“

 

Bis heute liegt den Bambara das Wohl ihrer Schwestern besonders am Herzen. Und alle wissen, dass jede Bosheit ihren Preis hat.  

 

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Oumar Nianankoro Diarra, Antoine Fenayon und die Schüler der Schule von Fassa

Übersetzung ins Deutsche : Tim Hentschel

 

 

Ce conte est une traduction du conte bambara "Juguya sara", raconté par les élèves du village de Fassa (Mali) et mis par écrit par Oumar Nianankoro Diarra et Antoine Fenayon. La traduction en français, "Le prix de la méchanceté", a également été faite par Oumar Nianankoro Diarra et Antoine Fenayon.

La traduction en allemand a d'abord été faite pas les enseignants d'allemand du lycée de Kolokani, Makan Coulibaly et Boubacar Sidiki Diakité, puis revue par Tim Hentschel.


Ce conte a été recueilli dans le cadre du projet "Contes de Fassa" mené par l'association Donniyakadi.

Les dessins ont été réalisés par les enfants du village de Fassa lors d'ateliers organisés en juin 2010 par Donniyakadi et les enseignants de l'école primaire du village. Ces ateliers étaient encadrés par Karim Diallo, illustrateur venu de Bamako, et Armelle Genevois, membre de Donniyakadi



 


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